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... umgerissen und seinen Beifahrer durch grobe Fahrlässigkeit getötet hatte. Das Gericht war offenbar der Auf fassung, daß man dem Fahrer, dem der Alkohol die Sinne vernebelt hatte, unmöglich die volle Verantwortung aufbürden könnte. Es billigte ihm die Strafminderungsgründe des § 51, 2 zu und verurteilte ihn zu acht Monaten Gefängnis. Wenn das AUTO gegen ein solches Urteil mit aller Entschiedenheit Protest erhebt, so deshalb, weil es morgen Sie und Ihr Kind sein kön nen, die von so einem betrunkenen, jeden Verantwortungsgefühls baren Wahnsinnigen überfahren und getötet werden. Wer sich betrunken ans Steuer setzt, stellt sich damit außerhalb von Gesetz und Recht. Keine Versicherung tritt für ihn ein: nach § 152 des Versicherungsvertrags gesetzes ist die Haftpllidit Versicherung nicht zu Leistungen verpflichtet, falls Trunkenheit am Steuer nachgewiesen wird. Auf die Konsequen zen, die sich aus dieser Haltung für die durch betrunkene Kraftfahrer Geschädigten ergeben, werden wir in Kürze eingehen. Das Psychotechnische Institut der TU. Berlin hat kürzlich unter Lei tung von Prof. Matthes Ermittlungen über Trunkenheitsgrade ange stellt. Ihr Ergebnis sollte jenen Leuten zu denken geben, die der Auf fassung sind, „ein paar Schnäpschen schaden ja nicht!“ Mit vorher ver abfolgten 147 ccm 40prozentigem Aquavit im Magen machte eine Jour nalistin auf dem ...
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