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... Auch Bayern hat etwas von Bonn: Mit der Ruhe und Gelassenheit des Bundeskanz lers sitzt BMW Design-Strö mungen aus. Evolution statt Revolution lautet in der Phase visueller Reizüberflutung un beirrbar die Design-Philosophie des Hauses, und deshalb haben die BMW-Designer um ihren Chef Christopher Bangle das lange Zeit erfolgreiche Sty ling vorsichtiger retuschiert als mancher Popstar das eigene Gesicht. Alt sieht der neue Dreier trotz dieser konservativen Kos metik nicht aus, aber dennoch ähnelt er seinem Vorgänger (siehe Kasten Seite 22) mehr als Michael Jackson heute dem Michael Jackson von 1990. Die wenigen optischen Veränderun gen, die das BMW-Volumenmodell aufzuweisen hat, sind im wesentlichen bereits von der aktuellen Fünferund Siebener- Reihe bekannt. Die Niere, künftig etwas breiter und flacher, ist nun Bestandteil der Motorhaube, ln ihrer Form etwas runder fallen die Leuchteinheiten aus, anson sten bleiben sie mit Doppelschcinwerfcrn unter einem ge meinsamen Glas vorne nahezu unverändert. Das Markenzei chen der Mittelklasselimousi ne, der ausgeprägte Coupé- Charakter, erfährt durch die fla cher stehende Frontund Heck scheibe zusätzliche Betonung. Die optische Anmutung des neuen Dreiers ändert sich auch durch größere Türausschnitte hinten, die einen leichteren Zu stieg in den Fond ermöglichen sollen, sowie durch die ...
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