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... die notwendige Dichtigkeit durch Kolben, die sich in Zylindern bewegen, zu erreichen, allerdings ohne grossen Erfolg. Einen neuen Weg beschreitet nun der französischeIngenieur Messier bei seinem « federlosen» Wagen. Er geht den Schwierigkeiten der vollkommenen Abdichtungdadurch aus dem Wege, dass er durch eine Pumpe den Druck in den Luftpolstern beständig erneuert bzw. aufrechterhält. Die Luftpolster selbst bilden sich in Metallzylindem zwischen dem Zylinderdeckel und einem beweglichen Kolben, der mit der Wagenachse in Verbindung steht. Die Druckluftpumpe wird von der obenliegendenNockenwelle des Motors aus angetrieben. Sie fördert die Luft zuerst in einen Sammelbehälter, von wo ausdie Leitungen zu den einzelnen Abfederungszylindem abzweigen. In jede der Leitungen ist dabei ein Reglereingeschaltet, der den Druck, der in dieser Leitung notwendig ist, zu verändern gestattet. Es ist dadurchmöglich, die Weichheit der Abfederung der Belastung der betreffenden Achsen anzupassen. So erhalten beispielsweise die hintern Abfederungszylinder Luft unter 7 Atmosphären, die vorderen -dagegen nur 5 Atmosphären Druck. Das Komprimieren der Luft in den Abfederungszylindem vollzieht sich beim völligen Durchfedern der Achsen in zwei Stufen. Zuerst wird das ganze, imZylinder befindliche Luftquantum komprimiert, wozu noch das Volumen eines kleinen Hilfszylinders hinzukommt. Bei ...
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