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... fährt. Mit 2:16,6 min = 178,4 km/h war er um 1 s schneller als Williams. Regazzoni folgte mit 2:18,1, dann kam Bell mit 2:18,5 und Ahrens mit 2:18,7. Wie Mohr war auch der Sechstschnellste, Ernesto Brambilla, ein Einzelfahrer. Allerdings be sagen diese Zeiten nicht viel: Am Samstag waren drei Termine für das Training angesetzt, und so beeilten sich am Morgen nur diejenigen Fah rer, die einen Blick nach oben geworfen hatten; dunkle Wolken zogen heran und verhießen Regen. Tatsächlich ergab sich dann am Nachmittag keine Gelegenheit mehr, die Startposition zu verbessern. Am Renntag schien jedoch wieder die Sonne auf ein imposantes Feld von 33 Wagen. Mohr auf dem besten Startplatz kämpfte mit seiner Kupplung, die nicht ganz trennte. Mit Bremsen einerseits und Gasgeben andererseits mußte er auf die Flagge warten. Als schließlich das Rennen freigegeben wurde, fiel ihm der Motor dennoch „in den Keller“, und das halbe Feld zog an ihm vorbei. Den besten Start hatte Williams er wischt, der mit rund 10 m Vorsprung vom Motodrom der Ostkurve zu strebte. Doch der Windschatten hat für den Leader die fatale Eigen schaft, daß er sich noch nach 50 bis 60 m bemerkbar macht, und so war der Engländer schnell geschluckt. Ein Gewitter schien über das Motodrom hereinzubrechen, als das Feld aus dem Wald auftauchte: vier, fünf Autos nebeneinander — man übersah fast, daß Ahrens an ...
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