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... wurde. Bevor überhaupt ein ersterPrototyp der Karosserie gebaut wird, lassen sich mit Hilfe von FEM unterschiedliche Trägersysteme auf ihr statisches und dynamisches Verhalten analysieren. Geometrie, Wandstärken und passende Werkstoffe können genau auf die örtliche Beanspruchung abgestimmt werden. Dank dieser Arbeitstechnik werden heute im Karosseriebau eine grosse Vielzahl vonBlechsorten und -stärken eingesetzt. Dabei hat sich bei der Auslegung der Struktur eine alte Weisheit aus der Statik bewährt: Die Bauelemente sollen möglichst ausschliesslich aufZug und Druck beansprucht werden, nicht auf Biegung. Nurbei Zug und Druck werden ihre Querschnitte gleichmässig beansprucht; es wird kein (schweres) Material mitgeschleppt, dasnicht voll zur Aufnahme von Kräften beiträgt. Verfolgt mandiesen Gedanken konsequent, so führt er auf ein räumliches Fachwerk (wie das die Statikernennen), einen räumlichen Rahmen. Schaut man sich einemoderne Karosserie mit Röntgenaugen an, so entdeckt man,dass sich unter der Blechhaut tatsächlich ein Rahmen verbirgt. Geradezu faszinierend ist, dass die Berechnung bis hineinin den Bereich der plastischen Verformungen erstreckt werden kann. Damit lässt sich das Knautschen beim Crash simulieren und auf dem Rechner optimieren. Es kann aber auch das Verhalten von Teilen beim Tiefziehen vorausgesagt werden;auf dem Monitor kann ...
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