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... Dies ermöglicht dann eine Messung des Reibungs koeffizienten zwischen Rei fen und Fahrbahnoberfläche. Wichtig war für die Wissen schaftler bei diesen Versu chen nicht nur eine mög lichst günstige Reibpaarung, sondern auch eine langfri stige Aufrechterhaltung ho her Rutschfestigkeit. Her kömmliche Straßendecken nämlich verlieren, ebenso wie Reifen, im Zuge der Be nutzung Profil und Griffigkeit. Die Belagmuster wurden darum zunächst in neuwerti gem Zustand geprüft, an schließend einem definier ten Polierverfahren unterzo gen, um dann einen weitem ren Test in der Trommel zu absolvieren. Besonders in nassem Zu stand zeigten herkömmliche Mischungen bei solchen Ver suchen bedenklich niedrige Ausgangswerte, die sich mit zunehmendem Verschleiß um bis zu 30 Prozent ver schlechterten. Auf der Suche nach den Ur sachen für mäßige Griffigkeit bei Nässe und hohen Ver schleiß entdeckten die Stra ßenforscher, daß der Kontakt zwischen Reifen und Fahr bahn von zwei Komponenten abhängt: Die Makrostruktur des Be lages - abhängig von der Körnung des mineralischen Füllguts (Steine, Splitt, Kies) und der Festigkeit des Bin demittels (Asphalt, Beton) - ist fast ausschließlich für die nötige Drainage bei nasser Straße zuständig. Die Mikrostruktur der Stra ße - abhängig von der Ober fläche des Füllgutes — si chert den eigentlichen Kon takt zwischen ...
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