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... muss gestehen, dass dieser Geschmack in den Sphären der Haute Couture immer heimisch war, denn dort flösst man den Frauen nach Brummeis Wort den Wunsch ein, «nicht aufzufallen», vielmehr von einer Elite geschätzt zu werden, die sich zu kleiden versteht. So kann man in Paris feststellen, dass in gewissen Kreisen, für die der Ausdruck «aristokratisch» kein abgetaner Begriff ist, die «Verkleidung» nicht Wurzel fassen konnte. Die Mode bewahrt hier ihre reine Inspiration, wie es stets die Tradition der Pariser Schneiderkunst gewesen ist. Des Morgens im Bois kann man die sogenannten «Sportkleider» sehen, die nur für Spaziergänge und "isisen bestimmt sind und die eine Weiblichkeit bewahren, deren Reiz die Bewegung unterstreicht, indem sie die gesunde sportliche Anmut des Körpers zur Geltung bringt. So natürlich es auch ist, für die wahren Sportzweige, wie Yachting, Golf, Jagd, Reiten, ein bequeme Kleidung zusammenzustellen, so lächerlich erscheint es, sich unter dem Vorwand der Hygiene bei einem einfachen Spaziergang als Mann zu verkleiden. Es ist sicher, dass die Herbst und Wintermode sich gleichermassen von karnevalistischen Exzentrizitäten wie von jenem forciert männlichen, Stil fernhalten werden, den Kinostars lancieren wollten und der im Grunde nur dazu dienen sollte, die Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, selbst um den Preis der ...
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