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... — Nach Europa verpflanzte Wildwestatmosphäre, Fellteppich, rustikale Bar, Sattelhocker, Holz und Stoff in passender Manier. Einst war die Buggy-Welle von den USA nach Europa übergeschwappt, und heute sind es die Fun-Vans, die, von Amerika kommend, in der Alten Welt mehr und mehr Freunde finden. Während die Buggies in Form türloser Kunststoffkarosserien auf ausgediente VW- Plattformrahmen montiert wurden, basiert das Fun-Van- Hobby auf Frontlenker-Lieferwagen, die mit viel Liebe und Geduld zu rollenden Kunstwerken gewandelt werden. Und zur phantasievollen äusseren Bemalung kommt eine ebenso anspruchsvolle Innenausstattung, die zu stillem Verweil, meist aber zu trauter Zweisamkeit verlocken soll. Die Fun-Vans sind artverwandt mit den Motorcaravans, und wie diese siedeln sie sich kostenmässig in weit höheren Sphären an als die für jedermann erschwinglichen Buggies. Ähnlich den Motorcaravans bieten die Fun-Vans meist eine mehr oder weniger ausgedehnte Liegefläche, und auch dem Kühlschrank kommt eine vordergründige Funktion zu. Dann aber wird der Verwandtschaftsgrad zwischen diesen beiden Kasten wagen-Abwandlungen bereits sehr diffus. Auch Klapptisch und verwandelbare Sitzbänke mögen in beiden Kategorien anzutreffen sein, doch während ein Motorcaravan normalerweise auf äusserst rationelle und zweckmässige Raumnutzung ausgerichtet ist, dominie- ...
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