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... — Emotionsgeladenes Vorfeld, ausgezählt wurden 1,125 Mio Ja-Stimmen Auch im nun sich seinem Ende nähernden Jahr 1989 stand der Individualverkehr unter Dauerbeschuss. Stichworte hiefür sind der wie in den Vorjahren weitergeführte Raubzug aufs Portemonnaie der Verkehrsteilnehmer, die Einschränkung von Parkraum, das Seilziehen um die Schliessung noch offener Autobahnjücken und weiteres mehr. Nimmt man indessen den effektiven Stellenwert des Individualverkehrs für die heutige Gesellschaft und zählt die in Europa hinsichtlich Abgasen und Lärm schärfsten Vorschriften der Schweiz hinzu, so wäre eine realitätsbezogenere Optik doch sehr wünschenswert. So haben sich wiederum weit über 300 000 Schweizerinnen und Schweizer zum Kauf eines Neuwagens entschlossen und somit Umwekbewusstsein gezeigt. Sie sorgten so für eine wesentliche Zunahme des Bestandes an Katalysator-Fahrzeugen auf Kosten nicht «gesäuberter» älterer Jahrgänge. Der hohe Motorisierungsgrad und die ««teile Zunahme an immer weniger begehrten Occasionen belegt, dass Ersatz und nicht die Aufstockung des Autobestandes im Vordergrund stand. Bei den Autobahnen resultierte in diesem Jahre eine immense Sanierungswelle, was Autofahrer etwa zur scherzhaften Feststellung verleitete, auf der Fahrt nach Basel, Bern oder Zürich seien tatsächlich einige Kilometer Wegstrecke ohne ...
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