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... dem Piloten kaum Zeit, seine Hand vom Schalthebel zu entfernen. Hundertfünfzig Kurven zählt eine Runde, und man kann daraus leicht verstehen, wenn der Durchschnitt über die ganze Strecke von 570 km (25 Runden) nur knapp über 120 km/St, liegt und auch in diesem Jahr kaum erheblich überboten werden kann. Die Anlage der ganzen Piste bedingt eine maximale mittlere Geschwindigkeit, die durch die Reibungskräfte zwischen Reifen und Bodenbelag nach oben begrenzt ist. Was nützt da der stärkste Motor, wenn er die Räder einfach leer durchreisst? Gar nichts! Er führt höchstens eine frühzeitige Pneuabnützung herbei und bringt den betreffenden Fahrer durch mehrfaches Auswechseln der Reifen ins Hintertreffen. Hier darf nicht frischfröhlich drauflos gefahren werden, hier heisst es Reifen, Bremsen und Getriebe möglichst rationell auszunützen. Ein Forcieren, das vielfach zu Beginn einige Sekunden Gewinn einbringen kann, wird sich bald bitter rächen und den Fahrer hoffnungslos ins Hintertreffen bringen. Der Grosse Preis von Deutschland ist relativ lioch jung, ist aber bis heute, wo er seine achte Auflage erfährt, doch, schon zu einer der wichtigsten' internationalen motorsportlichen Veranstaltungen herangewachsen. Es war im Jahre 1926, als Deutschland in die A.I.A.C.R. aufgenommen wurde und bald darauf den ersten Grossen Preis ausschrieb, der auf der Avus zur Durchführung ...
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