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... das Detailprojekt hingegen, das mit Baukosten von rund 330 Millionen Franken rechnete, musste auf Weisung Berns nochmals überprüft werden, um eine Kostensenkung zu erreichen. Den kantonalen und städtischen Instanzen, welche das Projekt erneut in allen Einzelheiten untersuchten, ist es inzwischen gelungen, eine Einsparung von rund 10 % zu erzielen. Damit sind jetzt also die Voraussetzungen für einen baldigen Baubeginn — der schon für den Herbst 1964 erwartet worden war — geschaffen. Wenn auch mit den eingangs erwähnten Beschlüssen des Bundesrates die Frage der Linienführung der N 2 praktisch entschieden ist, so scheint es uns trotzdem angezeigt, die wesentlichen Punkte der Diskussion um die Luzerner Nationalstrassenplanung in Erinnerung zu* rufen und Einwände ' und Behauptungen der Opposition aus allerjüngster Zeit richtigzustellen, die sich in einem Grossteil der Presse Gehör zu verschaffen wusste. Als die generelle Linienführung der N 2 und der N 14 (Zürich—Luzern) im Räume Luzern festgelegt worden war, gingen die offiziellen Planer von der Ueberlegung aus, die Nationalstrassen soweit als möglich dem Binnenverkehr der Region Luzern dienstbar zu machen, um damit eine Entlastung des innerstädtischen und regionalen Strassennetzes zu erreichen. Bei den enormen topographischen Schwierigkeiten, die sich in diesem Gebiet für die ...
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