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... ist. Der Titel lautet: «Talking Straight», was man mit «Frei von der Leber weg» übersetzen kann. Das Buch beginnt etwa dort, wo Iacoccas früherer Bestseller aufhört, und es enthält nicht weniger sensationelle Enthüllungen. Wohl die sensationellste betrifft den Plan, die General Motors Corporation durch eine «unfreundliche Übernahme» in den Besitz zweier anderer Grosskonzerne zu bringen, von denen die Chrysler Corporation der eine war; der andere war die Allied-Signal Incorporated. Der Plan sah ungefähr so aus: Das Jahr war 1987, und GM ging es nicht besonders gut. Der Absatz war zurückgegangen, der Marktanteil geschrumpft, und viele Aktionäre waren unzufrieden und fuchsteufelwild, denn GM hatte Millionen und Millionen ausgegeben, um H. Ross Perot aus dem Verwaltungsrat zu entfernen. Schon im Frühjahr 1987 hatte ein wohlhabender Autovertreter, Victor Potamkin, Chrysler den Erwerb von GM nahegelegt, und diese Idee brachte Edward L. Hennessy jr., der Aufsichtsratsvorsitzende von Allied-Signal spä- ter erneut aufs Tapet; man solle, so sagte Hennessy, das Geschäft gemeinsam, machen. Zunächst blieb lacocca skeptisch; so ähnlich konnte Jonas zumute gewesen sein, hätte man ihm nahegelegt, seinerseits den Walfisch zu schlucken. Immerhin hatte GM ja einen Absatz von 100 Mia Dollar im Jahr und Chrysler nur einen solchen von 25 Mia; dazu käme dann allerdings ...
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