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... dieses Schauspiel aus Licht und Farben. Dann hatte ich für gewöhnlich die besten Ideen - um sie dann während des Tages umzusetzen.» Er arbeitete besessen bis spät in die Nacht; keiner beiMercedes ist damals so Thema wie Bracq. Unter seiner stilistischen Führung entstehen einigeder schönsten Mercedes aller Zeiten - die SL «Pagode», der im- Fortsetzung von Seite 25 posante 600, das Will-Coupe oder der dazupassende S-Klasse-Vorläufer W108. Auch der erste Mercedes-Millionseller W114/115, besser bekannt unter / 8, tragen die klare Handschrift des Franzosen Schneller Spurwechsel 1967 wechselt Bracq zu Brissonneau & Lotz nach La Rochelle und entwirft dort den prestigeträchtigen Hochgeschwindigkeitszug TGV Damit macht er Platz für Bruno Sacco, der später Mercedes-Chefdesigner wird. 1970 zieht es Bracq zurück in dieAutoindustrie: «BMW stand für sportliches Design und modelltechnisch vor einem wichtigenGenerationswechsel. Diese Aufgäbe hat mich gereizt.» Als neuer Designdirektor bringt er sich mit gewohntem Elan ein und lacht knapp 30 lahre später:«Andere Hersteller beherrschten damals mit aufwendigen Sicherheitsfahrzeugen die Schlagzeilen, nur BMW hattehier nichts zu bieten. Ich kaufte dann für 50 Pfennig Buntstifte, machte zwei futuristische Zeichnungen und gab sie unserer Presseabteilung - und schonwaren wir in den Fachmedien dabei!» ...
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