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... nicht in der Lage war; dabei fanden sie tatsächlich oft mechanische Defekte, wo die Polizei geneigt gewesen war, dem Fahrer die Schuld zu geben. Drittens setzt sich der sog. «Sicherheitsgedanke» bei der Oeffentlichkeit und bei der Autoindustrie immer stärker durch. Vor einem halben Jahrzehnt wagte kaum eine Fabrik, von Sitzgurten auch nur zu reden; Werbefachleute sagten, wenn das Publikum sich erst darüber Gedanken mache, dass Autos doch nicht lOOprozentig betriebssicher seien, könnten die Autokaufe zurückgehen. Heute hingegen sind die Sitzgurten schon fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden, und manche Firmen, z. B. Studebaker, wollen sogar dazu übergehen, sogenannte «Sicherheitsautos» zu konstruieren (vorläufig erst für Polizeipatrouillen), in denen jede nur erdenkliche Schutzmassnähme eingebaut ist. Diese Sicherheitsautos würden dem praktischen Ideal des von der Cornell-Universität konstruierten «Safety Car» schon recht nahe kommen. Das gepolsterte Armaturenbrett und das flexible Lenkrad gehören bei einer ganzen Reihe von 1964er Modellen bereits zur normalen Ausrüstung. Der vierte Grund verdient ganz besondere Erwähnung. Untersuchungen wie die der Harvard-Universität haben sich in der Regel mit der Betriebssicherheit von Wagen befasst, die nicht gerade erst das Fliessband verlassen hatten, sondern schon kürzere oder längere Zeit, ...
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