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... Lodenmantel, wie man ihn in München auf Schritt und Tritt sehen kann. Da ich aber Sinn für Humor habe, so nahm ich den Gefühlsausbruch nicht krumm, und wir haben uns dann noch in einer echten Äppelwoi-Schenke am Markte ein paar Stunden in Gesellschaft des Sachsenhäusers trefflich amüsiert. Solche kleineren oder größeren Zusammenkünfte von Sportsleuten und manchmal auch von grundgelehrten Häuptern pflegen ja beim Besuche einer fremden Stadt sich mehr auf eine Bereicherung der Lokalekenntnis als der Lokalkenntnis zu erstrecken, und ein guter Tropfen Wein oder Bier, allenfalls eine gute Theatervorstellung, finden mehr Anklang, als etwa ein Museum oder eine Gemäldegalerie. Der Besucher will nicht mit dem Bädeker in der Hand alle Sehenswürdigkeiten im Sturme abmachen, wie so viele Italienreisende es tun, die über Jahr und Tag keine Ahnung mehr von dem Geschauten haben, sondern er will sich ohne Bevormundung auf eigene Faust umsehen, sich treiben lassen, wohin der Zufall will, und er tut meist recht daran. So mag denn der Ankömmling von dem herrlichen Hauptbahnhofe aus, der bis zur Eröffnung des Leipziger wohl der größte in Deutschland war, sich ins Gewühl der Kaiserstraße und ihrer Verlängerung, der Zeil, stürzen, er hat dann binnen einer halben Stunde das Geschäftszentrum der Mainmetropole genossen. Ist er, wie Schreiber dieses, mit ...
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