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... im Rennen beobachtet, nicht nur die grossen Fragen über Verbrennung und Kühlung, über Gemisch und Zündung, über Kolbenreibung und Werkstoff, über Schmier- öl und Reifen. Er mag in verbindlicher Form kühl und besonnen Fragen beantworten, Anordnungen treffen, grüssen und danken, aber seine Augen und Ohren.sind auf Fernempfang abgestimmt. Unter dem Höllenlärm der heulenden, singenden, prasselnden Motoren hört er nur seine Maschinen heraus, schliesst aus ihrem Gesang auf Vergaser und Magnet, auf Ventile und Kerzen, hört den Fahrer vor der Kurve herunterschalten, hört und fühlt förmlich, wie er Zwischengas gibt, aus der Kurve beschleunigt, wie er sich der kritischen Drehzahl nähert, spürt er förmlich im Magen, dass die Maschine ein Winziges überdreht wird, erlebt am Abfall des Geräusches geradezu körperlich, ob der Fahrer beim Schalten die Kupplung misshandelt. Zu seinen dreimal fünfhundert maschinellen Sorgen kommen die menschlichen dazu, um die Fahrer, um ihre Disziplin, um ihre langsam sinkende Nervenkraft. Am Kuppeln, am Gasgeben, am Schalten erkennt er, ob sie müde sind oder frisch, an der Rundung ihrer Kurven, ob sie hitzig sind oder gleichmütig. Seine Augen verfolgen den Auspuff, verstohlen auch die Kühlerverschraubung, tasten über die Reifen und bleiben mit Unbehagen an einem Oelstreifen auf der Motorhaube hängen, der von Runde zu Runde grösser wird, ...
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