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... die Halwart Schrader kürzlich in München anberaumte, von Automobilexperten, Verlegern, Museumsbesitzern und Juristen erörtert. «Noch jedes in einem Buch abgebildete Sammlerfahrzeug hat nicht an Wert verloren, sondern gewonnen», führte L. Scott Bailey, Herausgeber der amerikanischen Fachbuchreihe «Automobile Quarterly» aus; er habe die Erfahrung gemacht, dass es Oldtimerbesitzer gebe, die sogar dafür bezahlen wollten, wenn man ihren Wagen in einer Publikation veröffentliche, Fritz B. Busch, Inha« ber zweier Oldtimermuieen, bestä- tigte, dass auf jede Pressemeldung über seine Sammlungen der Besucherstrom nur zunahm. Dies zeigten auch die Besucherzahlen in Mül« hausen! Freilich, die Konkursverwalter ziehen aus den Besucherzahlen keinen direkten Nutzen, Falls es aber je zu einer Versteigerung der Sammlung kommen sollte, kommt der breite Bekanntheitsgrad - der nicht nur durch das Schrader-Buch, sondern durch zahlreiche andere Medien inzwischen erreicht wurde - einer Kommerzialisierung der 450 Fahrzeuge nur zugute. Würde das Schlumpf-Buch durch erfolgreiches Lavieren französischer Juristen auch ausserhalb Frankreichs vom Markt verbannt werden, wäre die Affäre Schlumpf um ein Kurio« sum angereichert, aber der Lösung keinen Schritt näher gekommen. Spätestens im Oktober dieses Jahres soll das Pariser Appellationsgericht entscheiden, was mit den ...
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