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... Motor, den er zwei Jahre später in ein schweres dreirädriges Holzfahrzeug einbaute. Das Autozeitalter in Frankreich begann kurz vor der Jahrhundertwende mit Sarazin, der von den «Vä- tern» des Automobils, den Deutschen Benz und Daimler, Patentrechte und Lizenzen erwarb. Sarazin beauftragte seinen Freund Emile Levassor, der zusammen mit Rene Panhard Besitzer einer kleinen Werkstätte war, ihm einen eigenen Benzinmotor zu entwickeln. Vor dessen Fertigstellung starb jedoch Sarazin, und Patente und Lizenzen gingen an seine Witwe über. Levassor heiratete diese in Geschäftsdingen sehr kompetente Frau und konnte mit Panhard zusammen den Motor zu Ende bauen. So wurde in Frankreich durch eine Heirat, bei der die «Mitgift» in den Benzschen und Daimlerschen Patenten bestand, der Grundstein zu einer eigenen Automobilindustrie gelegt. Das erste französische Auto, ein Levassor-Panhard, erblickte 1889 das Licht der Welt. Levassor hatte den Motor in den vorderen Teil des Wagens verlegt und eine Karosserie gebaut, die den ersten Automobilen, die eher Kutschen ohne Pferde glichen, bedeutend voraus war. Im Jahre 1890 begann auch der Besitzer einer klei- Übergang zur Industrie Der Kreis der Autokonstrukteure erweiterte sich bedeutend, neue Namen tauchten auf, zahlreiche Marken verschwanden. Als nach dem Ersten Weltkrieg die Autoproduktion von der eher handwerklichen ...
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