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... dass die Brummer bei vernünftiger Disposition und trotz Wehklagen von Branchenvertretern immer noch beachtliche Profite einfahren. Bei billigen Gütern und längeren Transporten sind denn ja auch die Transportkosten oft höher als der Warenwert. Ihr Mitarbeiterweist im folgenden dem Strassentransportgewerbe eine Hauptrolle bei der Nahverteilung von Gütern zu. Was sich jedoch tagtäglich auf unseren Autobahnen und Hauptstrassen abspielt, hat mit Nahverteilung nicht das geringste mehr zu tun. Wer schon die unabsehbaren' Kolonnen von stinkenden und dröhnenden Lastzügen gesehen hat, die, gleich Elefantenherden zur Tränke, allmorgendlich auf bestimmten Strassenzügen gen Basel donnern und sich ab Mittag wieder im ganzen Land verteilen, kommt zum Schluss, dass die Herren einen für Schweizer Verhältnisse doch recht weit gefassten Begriff vom Nahverkehr haben. Auf den mittleren und längeren Strecken konnten die Brummer bisher dank billigem Treibstoff (die Zollbelastung beträgt pro Liter Dieselöl Fr. —.49,51, beim Benzin Fr. —.46,14. Red.) und im Verhältnis zur Beanspruchung viel zu geringen Beiträgen an Bau und Unterhalt der Strassen die Eisenbahn in volkswirtschaftlich unvernünftigem Ausmass konkurrenzieren. Man kann nur hoffen, dass Treibstoffteuerung und Gesamtverkehrskonzeption das Ihrige beitragen werden, im Transportgewerbe die Akzente wieder vermehrt ...
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