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... 700 kg kämen wir auf ein Gesamtgewicht von 1550 kg in voller Fahrtbereitschaft. Belasten wir die Vorderradachse mit 600 kg, so bleiben für die Hinterradachse 950 kg oder 475 kg pro Rad und Pneu. Ein 120er Pneumatik würde unter diesen Umständen 175 kg unter seiner Widerstandsgrenze arbeiten, ein glückliches Dasein führen und ein erstaunlich langes und zähes Leben haben, selbst wenn mit beträchtlicher Geschwindigkeit gefahren würde. Ueberhaupt hat die Geschwindigkeit in der Ebene, wofern ein tüchtiger Lenker am Volant sitzt, auf den Pneumatikkonsum nur einen ganz minimalen Einfluss: das grosse Element der Zerstörung ist das Gewicht, le poids c'est l'ennemi . . Von gleicher Wichtigkeit wie die Frage des auf jeder Radfelge lastenden Gewichtes ist auch die Frage des nicht federnd aufgehängten Gewichtes. Wir verstehen darunter die Organe, die unterhalb der Federn angeordnet sind, also Räder, Achsen und Wagenfedern selbst. Das nicht federnd getragene Gewicht ist für die Pneus viel schädliccher als das federnd getragene; die Federn spielen die Rolle des zwischen Hammer und Amboss liegenden Blattes Papier. Man schlage mit einem Schmiedehammer auf einen Amboss, und man wird den Amboss beschädigen; man lege dann ein Blatt Papier auf den Amboss, und er wird unversehrt bleiben, man mag auch noch so fest und lange daraufhämmern. Die Feder spielt für den Pneumatik, der den ...
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