Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... VORSTELLUNG Baur-Sportcoupé mit 325i-Technik Baur. „Wir wußten genau, was wir woll ten“, begründen Karl und Heinz Baur diese Großzügigkeit - sie hatten erkannt, was d’raus wird. Über einen Gitterrahmen aus 30 x 30 Millimeter Stahl-Kantrohr spannt sich eine Kunststoff-Karosse aus GFK*, die später in doppelt so teurem, aber halb so schwe rem Kevlar ausgeführt werden sollte. „Da haben wir Erfahrung gesammelt, als wir am Sport Quattro für Audi arbeiteten“, ge steht Techniker Karl Baur, daß jeder Auf trag nicht nur Kapazität und Kasse füllt, sondern auch Knowhow einbringt. Aus Kunststoff muß die Karosserie na türlich sein. Denn bei möglicherweise 50 bis 100 Wagen pro Jahr zum Stückpreis von mehr als 100 000 Mark spielen die Kosten für die Werkzeuge eine entscheidende Rol le. Und die liegen für eine Stahlkarosse si cher zehnmal so hoch wie für ein Kunst stoff-Kleid. Frei von Form-Beschränkungen verpaß te Schulz seinem Baur-BMW eine klassisch lange Schnauze und einen derben Hintern, den er gegen den Auftraggeber zu verteidi gen hat. „Der Überhang entspricht dem des klassischen Mercedes 300 SL. Ich brauche ihn, um den Wagenboden hochzuziehen und so Strömungsvorteile zu erzielen“, ar gumentiert der Designer mit dem „form fol lows function“-Glaubenssatz** seiner Gil de . Er wird es schwer haben, Praktiker Baur davon zu überzeugen, daß es ...
Kommentare