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... Auf trokkener Fahrbahn lag sein Wagen mit den schmalen Reifen schlechter und zudem musste er die Kurven früher anbremsen. In der zweiten Rennhälfte verlor dann Pescarolo den Kontakt zu den Spitzenleuten. In der sechsten Runde lautet der Stand: Hahne, Pescarolo, Ahrens, Beltoise, Courage, Galli, Servoz-Gavin, Rollinson, Cevert, Corti, Frey, Terbeck (Deutschland, auf dem letztj ährigen Brabham von Ahrens), Westbury (neuer Brabham BT 30), Lindermann usw. Wiederum ändern die Positionen in der Spitzengruppe Runde für Runde in einer atemraubenden Art und Weise. Für das Schlussklassement berücksichtigt man das Total der Rangpunkte aus beiden Läufen und bei Punktegleichheit entscheidet die kürzere Zeit. Das Ergebnis muss sehr knapp ausfallen, denn im ersten Lauf waren die Besten bloss um Zehntelssekunden getrennt. Im Mittelfeld liefern sich im zweiten Lauf Frey, Corti, Westbury und Terbeck einen schönen Positionskampf. Von der zehnten Runde an gelingt es Beltoise, Hahne und Courage sich plötzlich von Ahrens, Galli, Servoz-Gavin und Rollinson zu trennen. Pescarolo wird ziemlich distanziert. Die Trennung innerhalb des bisherigen Spitzenpulks ist überraschend. Ein französischer Beobachter macht hiezu die lustige Bemerkung: «Ahrens fährt für BMW». Nachdem der führende Courage sich in der 17. Runde Eingangs der Opel- Kurve dreht — ohne jedoch von den Verfolgern ...
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