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... Forellen sich tummeln, im Ohr, und es begleitet dich wie Ewigkeitsgesang aufwärts bis zum Wanderziel. Und schon sticht weisses Gemäuer von Kapellen und Kirchen und Häusern ins helle Grün edler Kastanien. Hoch am Hang und weit über deT Strasse lockt Brontallo, grüsst lächelnd hinunter und ist, als ob es ihm noch nicht genug gewesen wäre, sich ins Hochtal zu verstecken, es musste sich auch noch von der Strasse weg in die Höhe, zu der nur noch ein holpriger Saumpfad führt, recken, um den andern Menschen im Tale ja nicht zu nahe zu sein, denn es will ein Eigenleben führen! Wir zu ihm hinauf. Urweltstille im Dorf Ober der schmalen Felsterrasse, das ganze Volk in der Kirche. Sie singen das Offertorium und lassen sich auch durch unsere Neugierde in der Abgekehrtheit dieses stillen Pfingsttages nicht stören. Für den doch ohnehin wenig Weite beanspruchende Kirchhof bot die Umgebung der Kirche auf dem engen Grund keinen Raum. Da haben sie ihn auf eine kleine Felsennase abseits vom Dorfe gesetzt. Die Umfassungsmauer führt hart an den Abgrund. Die Toten von Brontallo haben ein sicheres Bett. Aber auch die Lebenden wissen, dass ihre Seele ruhig sein kann, denn in dieser Genügsamkeit, die zum Leben mrr eine Ziege und ein Aeckerlein benötigt, kennen sie die Unruhen der Stadt nicht, und politisch genügt ihnen das breit und stolz am säubern Gemeindehaus hingemalte ...
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