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... zusätzlichen Aerger. Denn es ist selbstredend, dass durch Tempolimiten auf Autobahnen Wagengruppierungen entstehen, längere Pulks von mit 130 km/h dahinrollenden Automobilen. Die Limiten bringen gefährliche Konzentrationen der Verkehrsteilnehmer, der verfügbare Verkehrsraum wird schlecht ausgenützt. Und die Ballungen bedeuten nun einmal eine zusätzliche Unfallgefahr. Zu dieser Ueberzeugung ist man in der BRD gekommen, wo man anhand von Grossversuchen zum Schluss gekommen ist, dass allgemeine Tempolimiten auf Autobahnen, zumindest in Sachen Unfallverminderung, nichts, bringen; im Gegenteil, sie schaffen der Konzentrationen wegen mehr Unfallmöglichkeiten. Aber von diesem deutschen Versuch schweigt sich beispielsweise die Beratungsstelle für Unfallverhü- tung in der Schweiz aus; hier hat man vor Jahren mit Sturheit auf «allgemeine Tempolimiten» (bequemere Lö- sung?) eingependelt, und dabei bleibt es. Wehe wer dagegen ist! Ich habe heimlich über die BfU-Reaktion zu dem in der «AR» veröffentlichten Leserbrief von Dr. med. Miotti gelächelt, in welchem dargelegt wurde, dass der deutsche Grossversuch die These unterstrichen hat, dass Tempolimiten auf Autobahnen nichts nützen. Kürzlich ereignete sich auf der Nl ein Unfall, der indirekt als Kettenreaktion auf die Tempolimitierung zurückzuführen war. Die in Richtung Zürich fahrenden Automobilisten rollten durch ...
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