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... weil sich die beiden Teile nie berühren, sondern immer auf einem Oelfilm laufen. Dampfturbinen laufen alle mit solchen Lagern. Eisenbahnwagen und andere Konstruktionen haben Lager, deren Oberteil nur 60° Tragfläche aufweist, weil der Druck ja nur von oben kommt und die untere Hälfte vollständig nutzlos ist. Ein Pleuellager, das hauptsächlich unter dem Explosionsdruck zu leiden hat, sollte deshalb vor allem auf der oberen Hälfte zu ca. 75° gut tragen und auf den Seiten, um die Trennflächen herum, nur leicht anliegen, damit sich dort das Oel aufhalten kann. Durch sorgfältige Ausbildung des Spielraumes lässt sich erreichen, dass das Oel zwischen die Welle und Lager förmlich mitgerissen und eingequetscht wird, Um zu schmieen. Ein Pleuel soll so eingepasst werden, dass er, in die horizontale Lage gebracht, bei geschmiertem Zapfen langsam in die senkrechte Lage fällt. Mit anderen Worten: er soll i in geschmiertem Zustande durch das Eigengewicht herunterfallen. Nur so wird der Motor ruhig und regelmässig laufen. Ausserdem ist der Kraftverlust durch Reibung kleiner und die Lebensdauer der Lager viel länger. Ein solches Einpassen hat noch den Vorteil, dass der Motor nie heiss läuft und die Kolben nicht an die Zylinderwände gepresst werden und eventuell noch in kaltem Zustande, klappern. Dasselbe gilt von den Hauptlagern der Kurbelwelle im Kurbelgehäuse. ...
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