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... indem man die Fahrbahn einfach mit Wasser berieselt, bestenfalls, indem man durch rotierende Walzenbesen oder Gummischaber den Schmutz zu entfernen sucht oder mit Pumpen ausgerüstete Tankwagen gebraucht, die das Wasser mit kräftigem Strahl auf die Strasse schleudern. Alle diese Verfahren greifen aber das Uebel nicht an der Wurzel an ; der ölige fette Schmutz ist von den vielen Wagenrädern fest in die unzähligen Poren und kleinen Vertiefungen der Asphaltdecke eingewalzt worden, weder Besen noch Wasserstrahl vermö- gen ihn daraus zu entfernen : die Borsten gleiten meist über die kleinen Unebenheiten hinweg, und der Wasserstrahl hat auf dem öligen Schmutz viel zu wenig Benetzungsfähigkeit. Zudem hat das meist harte, durch die Karbonate des Kalziums und Magnesiums verunreinigte Leitungswasser noch ein weit geringeres Lösungsvermögen als das fast reine Regenwasser, das zudem meist noch längere Zeit auf der Fahrbahn liegen bleibt und allein aus diesem Grund schon mit grösserem Erfolg arbeitet. Es gilt daher, zunächst die ungünstigen Eigenschaften des Leitungswassers aufzuheben, indem man ihm durch geeignete alkalisch wirkende Stoffe, wie zum Beispiel das aus Kalium und Natronsilikat bestehende Kaliwasserglas, Natronlauge oder Soda, ein grösseres Lösungsund Benetzungsvermögen verschafft. Doch genügt dies noch nicht allein; dem alkalischen Wassergemisch ...
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