Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... umrundet Kurven leicht untersteuernd und zeigt selbst bei plötzlichen Lastwechseln nur ein harmloses Zucken der Heckpartie. Seine leichtgängige Servolenkung ar beitet präzise und fast frei von Antriebseinflüssen, läßt aber auf kurvenreichen Strecken ein wenig die gewünschte Feinfüh ligkeit vermissen. Die Bremsen, oftmals ein Schwachpunkt japanischer Au tos, sind serienmäßig mit ABS ausgerüstet, gut zu dosieren und erweisen sich auch hohen Beanspruchungen gewachsen. D ie eine Schokoladenseite des MX-6 ist die Mühelosigkeit des Fahrens, die andere sein V6-Motor mit 2,5 Liter Hub raum, der im Testbericht des Mazda 626 (Heft 4/1992) aus führlich beschrieben ist und auch im Coupé eine ausgezeich nete Figur macht. Wie der 165 PS starke Vierventiler am Gas hängt, wie er bei niedrigen Drehzahlen kraftvoll zur Sache geht und wie er, wenn es sein muß, leichtfüßig über 6000 Touren dreht, das ist beein druckend und macht Laune. Sein Temperament unterstrei chen nicht nur die ermittelten Beschleunigungswerte und die Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h, sondern vor allem die vorzüglichen Elastizitätswerte, mit denen der MX-6 seine Klas senkonkurrenten düpiert. Im Verbrauch gelingt das dem mit einem leichtgängigen und präzise schaltbaren Fünf ganggetriebe kombinierten, insgesamt recht kultiviert lau fenden Sechszylinder nicht: Er konsumierte ...
Kommentare