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... denn es galt doch zu beweisen, dass man im Automobil von Peking nach Paris fahren könne. Die Hoffnung der Reisenden, dass von Irkutsk aus die Strassenverhältnisse bessere würden, erwies sich als trügerisch. Eine Regenperiode hatte die Strassen total grundlos gemacht. Am 5. Juli wurde Kansk erreicht, womit nun 3200 km zurückgelegt waren. Nachdem der Binysafluss und der Kau auf einer Barke übersetzt waren, ging es nach Krasnojarsk, wo die heldenmütigen Autler am 7. Juli ankamen. Die weiteren 230 km nach Atschinsk erforderten 16 Stunden. Der Kßmtschug-Fluss hinter Atschinsk verursachte wieder einen unfreiwilligen Aufenthalt. Es gab weder Brücke, noch Fähre, noch Furt. Auf Grund der amtlichen Ausweise vom russischen Ministerium lässt der Bürgermeister von Bolschaja die gesunkene Fähre heben und dann das Auto befördern. Nun ging es auf Tomsk zu. 50 km von dieser Stadt, mitten im einsamen Walde, versinkt das Automobil mit seinem Vorderteil in einem Sumpfe. Innerhalb zweier Tage zum achtenmal die gleiche Lage. Waldarbeiter aus dem Dorfe Tarunta-Ieva helfen den Wagen heben. Tomsk wurde am 10. Juli erreicht. Endlich hörte der Regen auf. Die Sonne trocknete die Strassen, wodurch die Fahrt eine bessere wurde. Die 900 km nach Omsk konnten in 3 Tagen zurückgelegt werden. Kurz vor Omsk hatte der Itala-Wagen zu allem Ueberfluss noch einen Wagenbrand zu überstehen, da die Bremsen ...
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