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... sondern setzte auf die Gediegenheit und den Komfort eines großen und dabei erschwinglichen Reisewagens. Wegen der imposanten Erscheinung gab Audi seinem Top-Modell den Beinamen »Imperator«, wie die Römer seit Augustus ihren Kaisern! Aber es ging wie gesagt auch darum, Kosten zu sparen: So bestand nicht mehr der gesamte Motor wie von Audi gewohnt aus Leichtmetall, sondern nur noch das Kurbelgehäuse. Der emaillierte Zylinderblock samt -kopf wurde aus Grauguss gefertigt. Statt einer beim Vorgänger, dem Sechszylinder Typ M, per Königswelle angetriebenen, obenliegenden Nockenwelle, mussten eine seitliche und von einer Dreifach-Rollenkette angetriebene Nockenwelle und stehende Ventile reichen. Die Kurbelwelle ist lediglich fünffach gelagert. Zum ersten Mal kam Audi auch mit einem Dreiganggetriebe aus – Zeugnis des schon bei 1100 U/min erreichten Drehmomentgipfels. Schon mit acht km/h ließ sich der Imperator im direkten Gang ruckfrei bis zur Höchstgeschwindigkeit beschleunigen. Schließlich die Bremsen – die statt hydraulisch wie noch im Typ M nur mechanisch betätigt wurden. Und das Tollste: Obwohl der Typ R mehr Platz und 30 PS mehr bot, kostete er mit 16.575 Reichsmark ehr als 30 Prozent weniger als der 22.300 RM teure Vorgänger. Was neben dem wesentlich einfacheren Motor den um 47 Prozent niedrigeren Herstellungskosten geschuldet war. ...
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