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... Na ja, ein schlammiger Waldweg darf es ruhig sein. Hier reicht der per Haldex- Kupplung geregelte Allradantrieb aus, fällt der Verzicht auf zusätzliche Geländehilfen kaum ins Gewicht. Allerdings drehen beim schwungvollen Anfahren erst einmal kurz die Vorderräder durch, bevor sich das System sortiert und die überschüssige Kraft an die Hinterräder weiterleitet. Das gilt auch für den Asphaltsprint, bei dem der 315 PS starke V8 den Volvo in 8,4 Sekunden auf Tempo 100 presst. Der Quereinbau bedingt einen engen Zylinderwinkel von 60 Grad, doch Ausgleichswelle und die um 30 Grad ver setzten Hubzapfen der Nockenwelle bemühen sich mit Er folg um oberklassige Laufkultur. Ganz nebenbei erinnert der 4,4-Liter sogar noch an seine Herkunft, schließlich baut Ent wicklungspartner Yamaha ganz erfolgreich Motorräder und Musikinstrumente. Wen wundert es da, dass der drehfreudige Japan-V8 spontan an spricht, virtuos durchzieht und eine kehli ge Melodie intoniert? Der Jeep kontert typisch amerikanisch mit schierer Macht, und zwar der des Hub raums. 5,7 Liter produzieren 500 Newtonmeter Drehmo ment. Whopper statt Sushi. Angesichts des brachialen An fahrmoments sei dem Hemi sogar die etwas eingeschränkte Drehfreude verziehen. Für den Volvo langt es nämlich trotz dem, für den Range Rover sowieso. Der fühlt sich an, als hät te er Wackersteine gefrühstückt. Mit 2523 Kilogramm ...
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