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... des Industriegeländes aufgefordert hatte. Damit trat ein Streik in eine neue Phase, der zwar friedlich begonnen hatte, aber aufgrund handgreiflicher Auseinandersetzungen zwischen den Arbeitern, die sich in feindliche Lager aufgespalten haben, in Gewalttätigkeiten auszuarten drohte. Diesem Arbeitskonflikt, der bis auf weiteres die ungewollte Arbeitslosigkeit von 23 200 Arbeitern zur Folge hatte, liegt eine Situation zugrunde, die als paradox zu bezeichnen ist. In Spanien wie andernorts gibt es den gesetzlich verankerten und von den machtlosen Gewerkschaften stillschweigend akzeptierten Mindestlohn. Dieser ist aber in den meisten Fällen so niedrig, dass sich niemand bereit finden würde, zu derartigen Bedingungen zu arbeiten. Infolgedessen haben kleine wie grosse Unternehmen eine Lohnskala festgesetzt, welche den Mindestlohn bei weitem überschreitet. Doch für die Sozialzulagen wie Pensionskasse usw. gilt nach wie vor der Mindestlohn als Grundlage, das heisst der Prozentsatz der vom Arbeitnehmer zum geringeren und vom Arbeitsgeber zum grössten Teil zu l'ei-' stenden Beiträge wird nicht auf dem effektiven, sondern auf dem Mindestlohn berechnet. Vor kurzem nun hat das Arbeitsministerium eine neue Regelung ausgearbeitet, welche die Erhöhung des Mindestlohns in verschiedenen Sektoren um 20 bis 25 Prozent vorsieht. Da dieser aber auch nach der ...
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