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... damals lag die Eliteder klassischen Automobilmarken von Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien im Wetlkampf. Gemeldet waren unter etwa 40 hochwertigen Fahrzeugen auch drei Martini-Rennwagen. Die Taunus-Rundsfreckeführte über kupiertes Gelände etwa 70 km lang mit zahlreichen komplizierten Kurven. Die Martini-Wagenwaren zwar nicht die schnellsten, allein sie vollbrachten eine Leistung, die auch heute noch, nach bald 20 Jahren,Bewunderung erheischt. Mit einer unübertreffbaren Genauigkeit brachte die Martini-Mannschaft jede einzelne Runde von 70 km hinter sich; die Differenz zwischen der längsten und der kürzesten Rundfahrt betrug noch nicht einmal 20 Sekunden! Man konnte an den Tribünen mit der Stoppuhr in der Hand das Auftauchen der roten Martini-Wagen fast auf die Sekunde genau voraus berechnen. Wir schrieben damals, dassder Expresszug auf dem Schienenweg von Bern nach Ölten nicht mit grösserer Genauigkeit seine Fahrtenabsolvieren könne als die Martini-Wagen auf 70 km Landstrasse. Die vieljährige Kriegstragödie hat auch «Martini »schwer heimgesucht; das Werk blieb von der allgemeinen Wirfschaffsknsis nicht verschont. In einem Punkt konnte aber Martini seiner Tradition freu bleiben: Was an Fahrzeugen aus den Werken in St. Blaise hervorging, hat den Käuferzu allen Zeiten befriedigt. Am Genfer Salon konnte der Besucher einen neuenBeweis der Leistungsfähigkeit ...
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