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... Konkurrenzierung seiner angestammten Produkte als vielmehr eine Ergänzung zu den Japanernwar. 1998 beschlich Eggenberger erneut der Verdacht, jemandem ausgeliefert zu sein. Erste Gerüchte über Umstrukturierungen im Garagengewerbe kamen auf,der Mitsubishi-Betrieb florierte, aber bei Chrysler-Jeep - die Unternehmung, verteilt auf zwei Standorte, beschäftigte inzwischen fast 20 Mitarbeiter - fing es nach einem bemerkenswerten Aufschwung zu bröckeln an. Seat bot sich als weitere Ergänzung seines Sortiments an, «etwas für die Jungen,die neuen Autokäufer. Zurückblickend: da hatte ich einfachGlück.» Der Inhaber einer so genannten KMUist nach kaum 20 Jahren so weit, dass ersich mit einem Neubau für sein Gesamtunternehmen beschäftigen kann. DiePläne dafür sind weit genug fortgeschritten, um diese Absicht nach aussen zu kommunizieren. Die neue GVO (Gruppenfreistellungsverordnung)ist dabei hilfreich, weil die Importeurekeine Exklusivverträ- ge mehr durchsetzen können. Rolf Eggenberger, ursprünglich dank seiner Leistungen für Mitsubishi von anderen Importeuren umworben, kann heute aus einer dreifach abgestützten Stärke heraus operieren und istnicht von einem einzigen Lieferanten abhängig. Die Frage, mit welchen Rezepten er dies im Umfeld längst etablierter Konkurrenten schaffte, ist letztlich das, was in unserer Serie «profitable Garagen» ...
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