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... Einigkeit. In all den Staaten mit gesteigertem Automobilverkehr sucht man hier auf verschiedene Weise den Fussgänger zu einer besseren Verkehrsdisziplin zu bringen. Davon ausgehend, dass Verkehr Leben ist und wo dieses Leben vernachlässigt ist, das Gedeihen des Volkes leidet, ist man mancherorts Vorjahren dazu übergegangen,Verkehrsunterricht in der Schule zu treiben. Als einzige Kantone kennen St. Gallen und So- Iothurn den Verkehrsunterricht, der durch Verfügung des Erziehungsdepartements oder regierungsrätliche Weisung geregelt und obligatorisch eingeführt worden ist. Nicht nur in Zürich, auch in Winterthur, Basel, Bern ist durch Ausgabe von Verkehrsbüchlein oder Fibeln, in denen durch geschickt ausgewählte Bilder und einfachen Text auf die hauptsächlichsten Gefahren der Strasse und die gefährlichsten Untugenden der Jugend hingewiesen wird, dieser Verkehrserziehung erhöhte Beachtung geschenkt worden. Auch vielerorts in den U. S. A., in England und in Deutschland wird der Unterricht bereits schon obligatorisch in den Schulen erteilt. Dabei Hess man sich von der durch- -,aus richtigen Erkenntnis leiten, dass es not- ~wendig ist, in alle Arbeit am Verkehr in erster Linie die Jugend mit einzugliedern. Den Ausschlag dazu gibt die unumstössliche Tatsache, dass die Jugend heute viel mehr Verständnis für das Verkehrsleben hat als die Erwachsenen. Es ist ...
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