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... dossiert und damit die Fragwürdigkeit nationaler Alleingänge aufgezeigt haben. Na, ich glaube, es war wohl nur ein Ausrutscher der sommerlichen «Saure-Gurken-Zeit»! Nach dem Studium des Kommentars in «AR» 33 («Leon Schlumpf am Zug*) von Raoul Studer drängt es mich sehr, Ihnen zu schreiben. Denn Raoul Studers Äusserungen haben mich erschreckt, weil sie so formuliert sind, als bestünde zwischen der Schweiz und Deutschland so etwas wie eine Erbfeindschaft. Wenn überhaupt, dann offenbar nur auf Herrn Studers Seite. Er irrt absolut, wenn er meint, wir Deutschen würden uns mit Sicherheit bedanken, «am wenigsten von der Schweiz» solche Ratschläge zu erhalten. Als Deutscher weiss ich es wirklich besser. Wir würden sehr dazu tendieren zu sagen: «Seht, sogar die Schweiz meint, dass ...» Denn wir achten die Schweiz hoch. Ich halte es im übrigen für zeitgemäss, dass sich die westeuropäischen Länder hinsichtlich des sehr ineinandergreifenden Verkehrsgeschehens abzustimmen versuchen. Herrn Studers Bemerkung «Wir sind wahrlich selbständig genug...» klingt allerdings beinahe komplexbehaftet. Damit tut er seinem Land keinen Dienst. Und auch die totale Abwertung am Schluss, «Mehr Aufwand aber lohnt sich nicht», zeugt von einer Arroganz, wie ich sie Schweizer Bürgern ganz und gar nicht zutraue. Weil ich selbst als Kommentator und Kolumnist tätig bin, weiss ich ...
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