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... eine Art Vorspannung erzeugt werden. Das gelang, indem man die Vorderräder ein Prozent schneller drehen ließ als die hinteren. Das jedoch beschwor Kupplungsverschleiß herauf, was erklärt, warum die Momenten-Verteilung Richtung Vorderachse auf maximal 40 und bei voller Beschleunigung auf sogar nur 20 Prozent begrenzt wurde. Diese frühe Form eines variablen 4WD-Systems erforderte neue Aufhängungen. Porsche fand bald heraus, dass man zur Vermeidung von Antriebseinflüssen in der Lenkung den Versatz der Felgen zum Drehpunkt der Radnabe minimieren musste. Ein kurzer Versatz verträgt sich nicht mit einer Federbein-Aufhängung und großen Rädern, weshalb Porsche schon 1984 bei der Paris-Dakar erfolgreich doppelte Dreieckslenker mit Schraubenfedern testete. Doppelte Querlenker ersetzten auch die hintere Schräglenker-Konstruktion, um so nachteilige Vorspuränderungen zu unterdrücken. Das Aufhängungs-Highlight des 959 waren jedoch seine insgesamt acht Feder/Dämpfer-Einheiten, ebenfalls elektronisch gesteuert. Jeweils einen Dämpfer pro Paar lieferte Bilstein; über ihn passte sich die Dämpfungsrate automatisch den Fahrbedingungen an. Vom Cockpit aus konnte der Fahrer zusätzlich drei Grund-Modi wählen: komfortabel/ weich, normal oder sportlich/hart. Der zweite Dämpfersatz aus dem Hause Fichtel & Sachs enthielt zusätzlich eine hydraulische ...
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