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... amerikanische Marke Studebaker hatte die Autowelt schon 1950 mit der Flugzeugnase geschockt. Auf 1953 kam eine ultraniedrige neue Modellinie heraus, die unter dem Slogan «amerikanische Schöpfung, europäischer Stil» lanciert wurde. In Wirklichkeit stand auch hinter dieser Studebaker-Kreation der grosse amerikanische Formenkünstler Raymond Loewy, der heute noch eigene Designbüros betreibt (sie arbeiten u. a. auch für Russlands Autoindustrie). Dass die 1902 gegründete Studebaker Corporation, die 1954 mit Packard fusionierte, 1966 endgültig die Tore schloss, wurde von den Liebhabern individuell geformter Limousinen besonders bedauert. Den Studebaker 1953 gab es in verschiedenen Karosserieversionen als Sechszylinder-Modell Champion (Bild) oder als Commander und Land Cruiser mit V8-Motor. Die Höhe des Coupes von 143 cm empfand man damals noch beinahe als Zumutung. Auffallend war denn, dass neben dem Wagen stehende Personen diesen um mehr als Haupteslänge überragten... wie auf obigem Bild H.S.Vance, oberster Chef von Studebaker, zeigt. Im Juni 1954 nahm die Borgward-Gruppe den Typ Isabella in Produktion. Wenngleich er noch Formelemente von Vormodellen aufwies, stempelten ihn seine harmonischen Formen und die grosszügigen Fensterflächen zu einer stilistisch glänzend gelungenen Neuschöpfung. Dem Isabella (in Deutschland wurde er auch «die» Isabella genannt) war ...
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