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... getragen. Der Einrich tungsstil entspricht dem Wartezimmer eines plastischen Chirurgen. Doch die gewählten Materialien sind gar nicht so edel, wirken nur cool. Die Qualitätsanmutung ist in der der braven E-Klasse eindeutig besser, eine solide schwäbische Wohnstube wartet hier auf ihren Benutzer, eine Umgebung, die nicht irritiert und den meisten Menschen das Gefühl vermitteln wird, sie hätten unter wegs ein Stück Zuhause dabei. Das umstrittene Bedienungssystem i- Drive, das BMW im Siebener einführt und im Fünfer entrümpelt auf vier Bedienungs ebenen fortführt, gibt es bei Mercedes nicht. Mit ihm kommt man auf Anhieb und ohne das oftmals unrealistische Studium einer Bedienungsanleitung besser zurecht. Punkteabzug für den BMW auch wegen einer Blinkerbetätigung, bei der das Aus schalten mit genauer Kraftzuteilung erfol gen muss. Die nötige Konzentration bringt man nicht immer auf, also blinkt man hin und her wie ein Betrunkener. Sitzen in der Wohnstube, beziehungs weise im Wartezimmer. Der BMW bietet zwar von den Abmessungen her etwas mehr Innenraum, aber der Mercedes vermittelt vorn wie hinten das bessere Raumgefühl. Die Kosserraumvolumen unterscheiden sich nicht groß, mit 540 Liter Inhalt (Mercedes) und 520 Litern (BMW) lässt sich reisen, wenn auch die Zuladung in beiden Fällen mit rund 450 Kilogramm dürftig ausfallt. Das Ausstattungsniveau ist ...
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