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... wenn Volksentscheide nahen. So liest man in den Zeitungen des pro-öffentlichen Verkehrs so ziemlich das Gegenteil von dem, was hier zu lesen ist. Vorab möchte ich auch erwähnen, dass ich als Eisenbahner die volkswirtschaftliche Bedeutung des Strast entransports keineswegs verkenne und weiss, dass dieser ein bedeutendes Bindeglied in der Güterversorgung darstellt. Gerade aber die in relativ kurzer Zeit enorme Zunahme von Nutzfahrzeugen rechtfertigt um so mehr eine Untersuchung, «wer gegenüber wem» benachteiligt ist. So schwierig eine möglichst neutrale Expertise offenbar zu sein scheint, bin ich zuversichtlich, und dies bestätigen auch bereits vorliegende Ergebnisse, dass doch eher eine Benachteiligung der Bahn resultiert. Ob die politischen Entscheide dann auch entsprechend gefällt werden, ist eine andere Frage. Zu den 7 Punkten betr. «Benachteiligung Strasse» fiel mir vor allem die Auslegung gegenüber dem AZG, die natürlich keineswegs der Argumentation entspricht, auf. So wenig auch nur eine Tonne Überladen in Frage kommt, so wenig wird das AZG (Bundesgesetz über die Arbeitszeit bei Eisenbahnen) unterlaufen. Hier wacht nicht nur die Verwaltung, sondern wachen auch die Gewerkschaften. Überzeit wird höchstens in einer sehr schwierigen Personalsituation, wie jetzt, in bar abgegolten; aber auch nur dann, wenn der Bedienstete einverstanden ...
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