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... Konsequenz vielleicht ge rade noch zu erreichen ist, das hätte eine zielbewußte Verkehrspolitik vor zehn Jahren weit leichter in die Wege leiten können, jenseits aller parteipolitischen Auffassungen bleibt es Tatsache, daß die CDU-Regierungen der vergangenen Perioden mit dieser Verkehrspolitik schweren Schaden angerichtet haben. Es fehlte in der CDU selbst durchaus nicht an Leuten, die dies klar erkannt haben. Aber es fehlte an dem Mut, die Sache des Verkehrs höher zu stellen als den Handel mit Ministersitzen. Es fehlte auch an Zivilcourage. Wir, die Redaktion von auto motor und sport, hat ten jahrelang das Gefühl, einsame War nungen in einen luftleeren Raum hinein zurufen. Hier einige der Titel aus den letzten Jahren: Heft 17/1960: „Die großen Verkehrsbehinderer“: zu geringes Leistungs gewicht der Lastzüge, ungenügendes Bergsteige-, Beschieunigungsund Bremsvermögen. Heft 18/1963: „Rettet die Autobahn“: Unnötige Verstopfungen durch sinn loses Überholen von Lastzügen, lang same Linksfahrer, falsch angelegte Baustellen. Heft 23/1963: „6 PS pro Tonne": Eine Minderheit technisch rückständiger Lastzüge blockiert die Straßen und Autobahnen. Heft 2/1964: „Warum nicht nachts?“: Das Problem des Straßengüterver kehrs ist nur zu lösen, wenn der Last zugverkehr zumindest tagsüber ein geschränkt wird. Heft 10/1965: „Die Bremser nach ...
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