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... die Chassis Löcher zu schneiden oder auf die schüt zenden Kissen zu verzichten, um ihre Wagen im Gewichtslimit zu halten. 1908 sollten nun 48 Wagen um die Grand- Prix-Lorbeeren streiten: 23 aus Frank reich, 9 aus Deutschland, je 6 aus Eng land und Italien, 3 aus Belgien und ein Einzelgänger aus den USA. Um den Fahrern einheitliche Bedingun gen zu gewährleisten, erklärte der ACF den Circuit vom 1. Mai bis zum Renntag als für Rennwagen gesperrt. Wollten die Fahrer die Strecke, die auf Clubkosten ganz asphaltiert werden sollte, dennoch nach diesem l. Mai kennenlernen, durf ten sie dies mit Personenwagen tun, de nen aber eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h (!)vorgeschrieben war. Der ACF sorgte sich überdies um das Wohlbefinden der Zuschauer. Neue Tri bünen wurden aufgestellt und — damit die Rennbegeisterten das Renngesche hen und die Arbeiten an den Wagen mitverfolgen konnten, ohne sich umdre hen zu müssen — zwischen Rennbahn und Strand ein breiter Graben ausgeho ben. Mit Maschendraht abgegrenzt be fanden sich hier die Werkstätten und Er satzteillager, die ein englischer Journa list mit «Pits» [Graben] bezeichnete: ein neuer Ausdruck im Rennfahrervokabu lar war erfunden worden. Prognosen um die Konkurrenten Wie sich der 7. Juli, der Renntag, näher te und die ersten Rennwagen eintrafen, wurden auch schon die ersten Vorhersa gen gewagt. Alle französischen Wagen wurden einhellig ...
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