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... Aus der Gemeinschaftsstatistik 1987 kann jedoch schon heute abgelesen werden, dass die Prämien für Personenwagen angehoben werden müssen. Zwar nahm die Schadenfrequenz etwas ab, doch stieg gleichzeitig der Schadendurchschnitt um 6 %, nämlich von 348 auf 369 Franken pro versichertes Jahresrisiko (= Fahrzeug). Insgesamt stieg der Schadenaufwand von 809 auf 905 Mio Franken an, und auch der durchschnittliche Schaden pro Unfall stieg um 270 auf 3695 Franken. Rund 75 1/2 der Schadenaufwendungen entfallen auf den Lohnersatz für Verunfallte und auf Entschädigungen für lohnintensive Dienstleistungen, hauptsächlich im Gesundheitswesen und im Garagengewerbe. Auf die Kosten haben sich auch Bundesgerichtsurteile ausgewirkt, die höhere Genugtuungssummen, eine grosszügigere Bemessung des entgangenen Lohns für Schwerstinvalide sowie bessere Entschädigungen für verunfallte nichterwerbstätige Frauen zur Konsequenz haben. Bis anhin konnte der Anstieg des Schadenaufwands durch Zuschüsse aus dem Tarifaüsgleichskonto teilweise aufgefangen werden. Dieses Konto ist heute aber erschöpft, so dass mit «erheblichen Erhöhungen der Prämientarife» zu rechnen ist, wie die Konsultativkommission in ihrer Pressemitteilung schreibt. Günstiger 'sieht es für die Halter von Motorrädern aus. In dieser Kategorie gingen sowohl die Schadenfrequenz als auch der ...
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