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... der Benzinpreis seit 1960 entsprechend der allgemei nen Preisentwicklung gestie gen, rechnet der Umweltex perte, dann müßte der Liter heute 2,67 Mark kosten. Es geht nicht um sechs oder um 50 Pfennig, es geht um mehr. Die Diskussion um den Benzinpreis trifft den Nerv der Nation. Wer über den Benzinpreis philoso phiert, der gerät in die Schlagzeilen. Nichts leichter als das. Wie gesagt, es geht nicht um Pfennige, es geht um eine latente Ver unsicherung. Und die hat seit dem Regie rungswechsel nicht abgenommen. Im Ge genteil. Gerhard Schröder hat der Wirtschaft Wachstum und den Wählern Arbeitsplätze versprochen. „Täglich neue Wasserstands meldungen über weitere Mineralölsteuer erhöhungen sind Gift für die Automobil konjunktur“, erklärt Bernd Gottschalk, Prä sident des Verbandes der deutschen Auto bauer. „Schon die Diskussion darüber ver unsichert und lähmt.“ Diese Unsicherheit spürt man auch auf der Industrieseite. Selbst Schröder-Freund Ferdinand Piëch denkt in der jetzigen Si tuation bei VW weniger an neue Arbeits plätze. Er macht sich vielmehr Gedanken darüber, welcher Spielraum ihm bleibt, sollte die Autokonjunktur ins Stottern ge raten. 15 000 Studenten jobben jährlich bis zu vier Monate, um die Urlaubsphase der VW-Belegschaft aufzufangen. Rechnet man die Flexibilität der Vier-Stunden-Woche dazu, dann hat Piceli ein theoretisches ...
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