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... pokerten einige Fahrer mit der Reifenwahl und setzten auf profillose Slicks: es waren dies Piquet auf Lotus, Streiff auf AGS, Larini auf Osella, Caffi auf Dallara sowie Alliot auf Lola. Weltmeister Nelson Piquet musste für die gewagte Reifenwahl sogleich schwer büssen, denn vor einer Schikane stellte sich sein Lotus quer und prallte hilflos gegen die Reifenstapel. An den Boxen stellte man fest, dass das Auto auf der linken Seite einen ziemlichen Schaden erlitten hatte, so dass der regierende Weltmeister ausscheiden musste. Von der Poleposition aus übernahm Senna wie gewohnt die Spitze, die er bis ins Ziel nie mehr abgeben sollte. Der Brasilianer bog vor dem Ferrari Gerhard Bergers in die erste Kurve, Nannini hatte vom schlechten Start Alain Prosts profitiert, durch welchen auch Michele Alboreto leicht behindert wurde und ging als Dritter über die erste Gerade, gefolgt von Prost, Alboreto, Capelli, Boutsen usw. Senna fuhr ein problemloses Rennen und distanzierte seine Gegner in der angestammten Art, um so mehr als der Brasilianer im Regen einfach nicht zu schlagen ist. Trotzdem meinte er: «Auch ich hasse den Regen, aber man hat eben keine Wahl und muss fahren.» Hinter Senna hielt sich Gerhard Berger bis in die 11. Runde in zweiter Position, mittlerweile war Alain Prost mit seinem McLaren am Benetton Nanninis vorbeigezogen, welchen Prost in der 8. ...
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