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... Rubicon besitzt ein Automatikgetriebe. Gut fürs Gelände, weil es die Handhabung erleichtert: keine Akrobatik mit der Kupplung, kein versehentliches Abwürgen des Motors. Solange das Getriebe im schweren Einsatz nur den ersten und den Rückwärtsgang braucht, gibt es nichts auszusetzen. Auf der Straße ist das anders. Die Au tomatik des Jeep ist ein Methusalem mit nur vier Vorwärtsgängen. Der vierte ist extrem lang übersetzt, um den Ver brauch bei gleichmäßiger Fahrt in Grenzen zu halten. Das Ganze ergibt enorm große Gangsprünge, schon an leichten Steigungen muss das Getriebe zurückschalten. Der Motor, ein V6 mit 3,8 Liter Hubraum, verkündet dann mit gequältem Heulen, dass ihm das Dre hen nicht in die Wiege gelegt wurde. Denn dies ist kein High-Tech-V6, son dern ein Simpelaggregat mit Zweiven tiltechnik, zentraler Nockenwelle und Stoßstangen-Ventiltrieb. Amerikani sche Standardkost eben. Was auch der Verbrauch zeigt. Wer an die derzeitigen Benzinpreise denkt, darf das Gaspedal nur streicheln. An sonsten fängt der Jeep an zu trinken wie ein fröhlicher Landsknecht. Hoher Luftund Rollwiderstand verbinden sich mit der Antriebstechnik zu einer archaischen Mineralöl-Vemichtungsmaschine. Die konsequente Offroad-Auslegung bedeutet nicht zuletzt, dass es die Rubicon-Version des Wrangler bei uns nur in der Klassik-Version mit zwei Türen und kurzem ...
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