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... auf die Steuerflächen zweifellos sehr bedeutend; man muß also in der Lage sein, das Flugzeug durch einen ganz geringen Steuerausschlag zu beeinflussen, wenn man nicht riskieren will, daß die Maschine im Sturz beharrt, weil die Körperkraft des Piloten nicht ausreicht, das Steuer stark genug zu betätigen. Auch beim Looping the loop, bei Steilkurven und anderen Kunstflügen muß der Pilot ohne Aufwendung besonderer Körperkraft die Maschine in und aus jeder Lage bringen können, und zwar augenblicklich, denn ein „Hinken" der Maschine ist in solchen Fällen gleichbedeutend mit dem Absturz, Solche Steuerwirkung ist aber nur zu erzielen, wenn die Zugachse, die Schwerachse, die Luftwiderstandsdurchschnittsund die Auftriebsachse sich im Schwerpunkte schneiden, der sich wiederum mit dem Druckmittelpunkte deckt, kurz, wenn die Maschine so gut wie möglich „zentriert" ist. Mit der Zentrierung der Flugzeuge hat man im vergangenen Jahre gute Erfolge erzielt. Einer ideal zentrierten Maschine können äußere Einflüsse: Seitenwind, Böen usw., sofern sie das Flugzeug gleichmäßig treffen, nichts anhaben, weil sie völlig indifferent in der Luft liegt. In der Tat ist der Bleriot-Eindecker, den Pegoud zu seinen Flügen benutzt, ganz hervorragend zentriert. Auch Morane-Saulnier vermochten ihren Flugmaschinen, die von Garros zum Fluge über das Mittelmeer und von ...
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