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... gen und Benzinknappheitzum Vergleich heranzuziehen, ergab sich ein deutli cher Rückgang: Von April 1972 bis März 1973 starben auf den Autobah nen 1173 Menschen, von April 1974 bis März 1975 gab es 903 Tote. Das sind bei nahezu identischen Fahrleistungen 270 Tote (= 23 Prozent) weniger. Nachdem in den Monaten Juni und Ju li 1974 noch 19,1 und 41,4 Prozent we niger Menschen auf Autobahnen star ben, verzeichnet die Statistik für Au gust 1974 einen relativ schwachen Rückgang von 4,0 Prozent. Dafür gibt es zwei Gründe: Die Fahrleistungen nahmen wieder rapide zu, und es war Hauptreisezeit, so daß besonders die Fernstrecken übermäßig stark frequen tiert wurden. Die anhaltend positive Entwicklung war besonders im ersten Quartal 1975 zu verspüren, als es trotz winterlichen Wetters weniger Kollisionen als im Vergleichszeitraum des Jahres 1973 gegeben hat — der Rückgang beträgt 26 Prozent. Aussagekräftig werden diese Unfall zahlen erst in Zusammenhang mit den Fahrleistungen: Wird wenig gefahren, gibt es wenig Unfälle. Diese Regel war denn auch der Grund für extrem niedrige Unfallzahlen wäh Bilanz von 51 Monaten Auf den deutschen Autobahnen starben im Jahr 1971 1972 1973 1974 1975 Januar 75 62 77 292) 573) Februar 63 56 73 35J) 503) März 79 90 82 66!) 733) April 78 91 101 ' 74 Mal 98 112 121 65 Juni 77 89 110 89 Juli 113 141 145 85 August 84 87 101 ...
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