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... Rest an Unruhe durch freie Massenmomente erster und auch zweiter Ordnung. Wer sich jahrzehntelang darin geübt hat, sehr viel rüpelhaftere Rei henvierzylinder zu kultivieren, für den ist die Bändigung eines solchen Sechszylinders eine an genehme Aufgabe. Nach Ansicht der meisten Motorenbauer überwiegen die Vorzüge des Sechszylinders im V-Format ohnehin. Denn des sen sehr kompakte Bauweise erlaubt ein sowohl leichtes als auch besonders steifes Motor gehäuse aus dünnwandigem Grauguß oder Leichtmetall. Die kurze Kurbelwelle des V6 ist immun gegen Drehschwin gungen und mit ihren vier Hauptlagem günstiger in der Bilanz der Reibungsverluste als die siebenfach gelagerte Welle des gestreckten Sechszylinders. Die junge Generation der V6-Motoren schmückt sich vielfach mit moderner Spitzen technik in vielen Varianten. Ford als die Firma mit ganz lan ger V6-Tradition zeigt mit der neuen Modular-Maschine eine klassische Architektur mit 60 Grad Zylinderwinkel vor. Ein gleichmäßiger Zündabstand der Zylinder ist hier ohne einen Versatz an den drei Hubzapfen der Kurbelwelle möglich. Die Zylinderköpfe und das Motor gehäuse bestehen aus Leicht metall, die Zylinderlaufbuch sen aus Grauguß sind eingegos sen. Vier Nockenwellen, die über Zahnketten angetrieben werden, betätigen über Schlepphebel mit hydrauli schem Spielausgleich vier Ventile pro ...
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