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... ihnen angesehene Marken, auch die damals zuversichtlichen Schweizer Autobauer. Die Automobiltechnik ist eine europäische Schöpfung, anfänglich von Autodidakten, später und heute noch von gut ausgebildeten Ingenieuren. Aus tastenden Versuchen ehemaliger Maschinenbauer und Wagner entstand eine neue technische Disziplin, die ihren Niederschlag in der wissenschaftlichen Forschung und in der Ingenieurausbildung fand. Sie gliederte sich in Spezialgebiete, schloss sich aber auch mit anderen Wissensgebieten wie Strassenbau und Traffic Engineering, Verhaltensforschung und Ökologie, Unfallmedizin und Präventivhygiene zu einem interdisziplinä- ren Ganzen zusammen, dem der italienische Denker Domenico Japelli vorausschauend (vgl. «AR»-Jubiläumsausgabe 1956) die Bezeichnung «Motoristik» gab, das aber noch immer der ausgebildeten Generalisten mangelt. In drei Etappen entwickelte sich das Auto. Bis nach dem Ersten Weltkrieg wurde aus der motorisierten Kutsche ein eigenständiges Transportmittel, daraufhin fand es bei unverändertem Konzept die eigene Form, und schliesslich wurde es neu über- Fortsetzung auf Seite 34 So präsentiert sich das Auto im Geburtsjahr der «AR»: Ottomotor nach Daimler und seinen Kollegen, Konzept nach Panhard & Levassor. Merkmale: langsamlaufender Motor, vier Zylinder in Paaren, stehende Ventile, Steigstromvergaser, Magnetzündung, ...
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