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... Parallelbetrieb: Die Ansaugluft wird in zwei Teilströ-me aufgeteilt, beide Ladeturbinen sind von Anfang an«gleichberechtigt» in Betrieb. Protagonist für Strassenautos war 1981 Maserati mit dem Biturbo. Den gleichenZweck verfolgt die Registeraufladung, bei der zwei Ladernacheinander in Aktion treten. Porsche hat auch mit diesem Layout Erfahrung: DerMotor des Supersportwagens 959 (Debüt 1986) wurdeso doppelt unter Druck gesetzt. Allerdings erwies sich diese Art der Aufladung als für ein Strassenauto wenig komfortabel, war doch das Einsetzen der zweiten Stufe sehr stark zu spüren. Nicht zuletztaufgrund der Erfahrungen mit dem 959 entschied sichPorsche beim 911 Turbo für die Parallelanordnung. -tz- Doppelturbo undMotronic Jetzt endlich konnte so nachgerüstet werden, wie man es in Stuttgart schon längst gewollt,aber aus finanziellen Gründen nicht gekonnt hatte. Basis istder luftgekühlte 3,6-1-Sechszylinder-Boxer, der im 911 Carrera 272 PS abgibt. Die Zwangsbeatmung erfolgt allerdings nicht wie beim Vorgängermodell mittels grossem Monoturbo, sondern durch eine Parallel- Biturboanlage mit zwei KKK- Nr. 10/11 9. März 1995 K16-Turbinen und zwei separaten Ladeluftkühlem (vgl. Kasten «Parallel oder Register?*).Nicht minder wichtig war aber auch der längst überfälligeErsatz der veralteten KE-Jetronic-Einspritzung durch eine digitale ...
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